14.02.2026

13:00 Uhr

Odeonsplatz/München

Bündnis

Wer wir sind

Wir sind ein Bündnis oppositioneller Bürgerinitiativen. Uns eint die Forderung nach Frieden.
Koordinatorin unseres Bündnisses ist Mona Aranea (Friedensbündnis NRW); als Pressesprecher setzt sich Jürgen Müller ein; Oli Hannemann ist für die Anmeldung zuständig und Pascal Schmidt fungiert als Versammlungsleiter.

Für die Inhalte der Telegrammkanäle und Webpages zeichnen die jeweiligen Initiativen verantwortlich. Kontakt über die jeweiligen Kanäle.

Demo SIKO München

Was wir machen

Wir protestieren gegen den NATO-Kriegsrat, euphemistisch „Sicherheitskonferenz“ genannt, der vom 13. bis 15. Februar 2026 in München tagt. Am Samstag den 14. Februar tragen wir unseren Protest in München auf die Straße. Wer den Frieden will, muss den Kriegsministern laut und deutlich widersprechen.

Sei dabei! Wir beginnen um 13Uhr mit einer Auftaktkundgebung am Odeonsplatz. Um 15:30 Uhr starten wir unseren Demonstrationszug durch München und enden um ca. 17:30 Uhr wieder am Odeonsplatz zur Schlußkundgebung.

Macht Frieden!

Was wir fordern

Den Frieden gewinnen, nicht den Krieg

Macht Frieden! Keine Kriegskonferenz auf deutschem Boden!

Die Münchner „Sicherheitskonferenz“ hat nicht unsere Sicherheit zum Ziel, sondern fördert die Spaltung Europas, die Militarisierung Deutschlands und die Eskalation bewaffneter Konflikte auf der ganzen Welt. Das jährliche Treffen von NATO-Staaten mit der militärischen Weltelite ist eine Kriegstreiberkonferenz, welche eine sehr kleine globale Elite immer reicher macht und unser aller Leib und Leben gefährdet. Die Münchner Kriegskonferenz achtet weder das Friedensgebot im Grundgesetz noch den Friedenswillen der in Deutschland lebenden Menschen. Die Präambel unseres Grundgesetzes fordert Deutschland auf „in einem vereinten Europa dem Frieden in der Welt zu dienen“. Eine deutsche Bundesregierung, die gemeinsam mit der US-geführten NATO, Kriege in aller Welt vorantreibt, tritt unseren Rechtsstaat, unsere Souveränität und unsere Interessen mit Füßen. Wir wollen keine Kriegskonferenz auf deutschem Boden, denn wir wollen friedensfähig statt kriegstüchtig werden. 

Frieden mit Russland! Keine Mittelstreckenraketen in Deutschland!

In offener Kriegstreiberei fordern deutsche Politiker, Deutschland solle „den Krieg nach Russland tragen“ (Roderich Kiesewetter, CDU) „Russland ruinieren“ (Annalena Baerbock, Grüne), „die Russen niederkämpfen“ (Sigmar Gabriel, SPD), und entsprechend „der Ukraine alles liefern, was sie braucht“ (Michael Roth, SPD). Die Regierung der USA, die NATO-Führung, die Regierungen vieler NATO-Mitgliedstaaten provozieren bewusst und skrupellos einen direkten Krieg gegen Russland. Nach Abbruch aller offiziellen Gesprächskanäle, Großmanövern und Soldatenentsendung an Russlands Westgrenze sowie umfangreichen Waffenlieferungen an die Ukraine, wollen die USA jetzt als ultimative Provokation amerikanische Mittelstreckenraketen in Deutschland stationieren. Dieser klare Verstoß gegen von den USA aufgekündigte Waffenkontrollverträge sowie gegen alle im Rahmen der deutschen Einheit vereinbarten Sicherheitsgarantien mit Russland macht deutsche Städte zu Angriffszielen in einem großen europäischen Krieg. Da machen wir nicht mit. Wir wollen Abrüstung, Waffenkontrollverhandlungen und eine gemeinsame europäische Sicherheitsarchitektur. Wir sagen Nein zum Krieg gegen Russland und zu amerikanischen Mittelstreckenraketen!

Diplomaten statt Granaten! Keine deutschen Waffenlieferungen in Kriegsgebiete!

Waffen schaffen keinen Frieden, sondern vergrößern das menschliche Leid. Waffenlieferungen sind ein gigantisches Geschäft, bezahlt von unseren Steuern. Die Bundesregierung finanziert und befeuert ohne unsere Zustimmung Kriege in aller Welt und erzeugt auch bei uns hohe soziale Folgekosten. Die deutsche Gesellschaft musste seit der letzten großen Flüchtlingswelle 2015 schmerzhaft lernen, dass nicht nur die asylberechtigten Opfer von Kriegen zu uns kommen. Die importierte Gewalt destabilisiert unser friedliches Zusammenleben. Wir fordern ein Ende deutscher Waffenlieferungen in Kriegsgebiet. Protestiert mit uns in München für Diplomatie und Abrüstung. Wir sehen uns auf der Straße. 

Unsere Kinder geben wir nicht!

Na, seid ihr fit für die Ostfront?! Wir auch nicht. Und unsere Kinder schon gar nicht. Die Vorbereitung eines großen Krieges gegen Russland durch eine deutsche Regierung ist geschichtsvergessen und größenwahnsinnig. Die so genannte Münchner Sicherheitskonferenz dient auch in diesem Jahr wieder der Kriegspropaganda, der Werbung für eine Fortsetzung und Ausweitung des Ukrainekriegs, sowie der Vernetzung zwischen Akteuren der Kriegsführung. Seit 1963 lädt die NATO die globale Führungsriege aus Militär, Rüstungswirtschaft und Politik zur Kriegstreiberkonferenz nach München, nennt diese euphemistisch „Sicherheitskonferenz“ und lässt sich in den deutschen Medien dafür feiern, Mord und Totschlag zu planen und zu organisieren. Die geplante Wehrpflicht in Deutschland ist faktisch eine Kriegsdienstpflicht und bedroht Leib und Leben unserer Kinder. Der Protest gegen den Wahnsinn der Regierenden muss dringend lauter werden.

Der Krieg in der Ukraine ist ein Stellvertreterkrieg zwischen den Großmächten USA und Russland und direktes Resultat der NATO-Osterweiterung sowie des Putsches in der Ukraine 2014 mit anschließendem Bürgerkrieg gegen die russischstämmige Bevölkerung im Osten des Landes. Selbst nach dem angekündigten Rückzug der USA aus ihrem eigenen Stellvertreterkrieg sind unsere europäischen und vor allem deutschen Eliten offenbar bereit, das Massensterben mit unseren Steuergeldern unbegrenzt weiter zu finanzieren und sogar deutsche Soldaten in den Fleischwolf an der neuen Ostfront zu schicken. Die Kriegsvorbereitung stützt sich auf die Lüge eines bevorstehenden russischen Angriffs auf Deutschland. Tatsächlich ist die NATO Russland in allen konventionellen Waffenkategorien und in der Zahl der Soldaten längst um ein Vielfaches überlegen. In den Schulen sagt man unseren Kindern hiervon nichts, sondern fordert stattdessen, sie müssten „unsere Demokratie“ mit Waffengewalt verteidigen. Wo soll das noch enden.

Es braucht Friedenskonferenzen auf deutschen Boden, keine Kriegskonferenz. Wir wollen kein Werben fürs Sterben in unseren Schulen und keine Militarisierung unserer Gesellschaft. Der Operationsplan Deutschland dient der offenen Kriegsvorbereitung und bezieht auch zivile Bereiche mit ein. Das Gesundheitswesen, die Deutsche Bahn oder die Kommunen, die bereits unter Unterversorgung, Investitionsmangel und Sozialkürzungen leiden, sollen militärischen Belangen unterstellt werden. Im Jahr 2026 wollen die USA als ultimative Provokation Mittelstreckenwaffen in Deutschland stationieren. Die deutsche Bundesregierung hat diesen massiven Eingriff in unsere nationale Souveränität in unfassbarer Vasallentreue einfach abgenickt. Dies ist ein klarer Verstoß gegen alle im Rahmen der deutschen Einheit vereinbarten Sicherheitsgarantien mit Russland. Wir wollen Abrüstung statt Provokation und unterstützen deshalb den Berliner Appell gegen die Mittelstreckenwaffen. Wir wollen ein friedliches Deutschland in einer multipolaren Welt und eine eigenständige europäische Sicherheitsarchitektur mit Russland statt gegen Russland.

Der Krieg nach außen braucht den Krieg nach innen – und umgekehrt! Wir sehen und verstehen die autoritäre Entwicklung der deutschen Gesellschaft. Der Meinungskorridor in Deutschland wird immer enger, die Repression und Spaltung an der Heimatfront nimmt zu. Menschen teilen sich unversöhnlich auf in „rechts“ oder „links“ und verlieren den kritischen Blick auf die Mächtigen oben. Da machen wir nicht mit! Alle friedensbewegten Menschen sind willkommen. Wir sehen uns gerne auf der Straße.

Auf unserer Auftakt- und Abschlusskundgebung sprechen bekannte Gesichter der oppositionellen Friedensbewegung.

Unsere Redner

Wer uns unterstützt

Eugen Drewermann

Eugen Drewermann ist sicherlich der bekannteste Theologe Deutschlands, Autor mehrerer in viele Sprachen übersetzter Büche und inspiriert auch mit 85 Jahren weiterhin die kritischen Massen. Seine stets deutliche aber durchdachte Kritik an den Kriegstreibern dieser Welt erreicht auf youtube ein Millionenpublikum. Seine kraftvollen Beiträge zu öffentlichen Kundgebungen und Debatten prägen die Friedensbewegung und machen Mut zum Widerstand.

Michael Aggelidis

Michael Aggelidis ist Jurist, ehem. Mitglied des Landtags NRW, und engagiert sich unter anderem als Stellvertretender Landesvorsitzender der Basis NRW. Als Redner und Netzwerker einer lagerübergreifenden Friedensbewegung ist er unter anderem aktiv für das Friedensbündnis NRW und für die bundesweite Initiative „Frieden jetzt“.

Rainer Rothfuss

Der ehemalige Professor für Geopolitik an der Universität Tübingen, Dr. Rainer Rothfuß MdB, setzt sich im Deutschen Bundestag ein für ein friedliches, souveränes Deutschland in einer multipolaren Welt ein. Er fordert mehr Diplomatie und Vernunft im Umgang mit Russland und lehnt die geplante Stationierung amerikanischer Mittelstreckenwaffen in Deutschland strikt als widersinnige Provokation ab. Als Bundestagsabgeordneter der oppositionellen AfD fordert Rainer Rothfuß ein Ende der aggressiven, ja millionenfach tödlichen EU-Sanktionspolitik, die Armut als zentrale Fluchtursache im globalen Süden weiter verstärkt. Sein Motto: Keine Waffen dieser Welt können den Frieden jemals so effektiv schützen wie Völkerfreundschaft. 2018 wurden Eugen Drewermann und Dr. Rainer Rothfuß anlässlich des 1.000-jährigen Jubiläums des Bautzener Friedensschlusses mit dem Bautzener Friedenspreis ausgezeichnet – Drewermann für sein Lebenswerk, Rothfuß für die von ihm 2016 initiierten Druschba-Friedensfahrten nach Russland. Nun stehen beide erstmals wieder gemeinsam auf der Bühne.

Prof. Dr. Ulrike Guérot

Prof. Dr. Ulrike Guérot ist Politikwissenschaftlerin, Kind einer mehrfach kriegsversehrten Familie, und arbeitete über zwanzig Jahre in leitenden Funktionen in politischen Think Tanks und universitären Forschungszentren zu den Themen Europa und Demokratie. In vielbeachteten Medienauftritten und Publikationen kritisiert sie die wissenschaftsferne Pandemiepolitik („Wer schweigt stimmt zu“, 2021) sowie die dem europäischen Friedensgeist widersprechende Kriegspolitik der Bundesregierung („Endspiel Europa“, mit Hauke Ritz, 2021). Seit Februar 2023 wehrt sich Ulrike Guérot vor Gericht gegen die ohne Abmahnung und auf Basis unverhältnismäßiger „Plagiatsvorwürfe“ erfolgte Kündigung ihres Arbeitsverhältnisses durch die Universität Bonn. Sie steht damit stellvertretend für viele Menschen, welche in den letzten Jahren in Deutschland aufgrund allzu lauten kritischen Denkens aus akademischen Positionen entfernt wurden

Andrej Hunko

Andrej Hunko aus Aachen, Bundestagsabgeordneter von 2009 bis 2025, war zuletzt Berichterstatter für Meinungsfreiheit im Europarat und setzte sich dort erfolgreich für die Freilassung von Julian Assange ein. In Venezuela traf er zur Zeit des letzten Putschversuches 2019 auch Präsident Maduro.

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